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	<title>Die Weltinsel</title>
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	<description>Gedanken in einer konstruierten Welt</description>
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		<title>Die Weltinsel</title>
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		<title>Das Internet &#8211; Der ominöse Legobaukasten für alle Altersgruppen</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 15:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dysthymia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberspace]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
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		<category><![CDATA[Konstruktion]]></category>
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		<description><![CDATA[Weniger theoretisch und geradezu brachial praxisnah wird dieser Eintrag vom Globalphänomen Internet handeln. Vorab die perspektivische Überlegung, wie man dieses Totalthema angehen will. Da sich dieser Beitrag in der Kategorie &#8222;Erlebnisse&#8220; befindet, kann man durchaus von einer stark subjektivistischen Nutzerperspektive ausgehen. Dies bejahe ich hier vorsichtig, da ich versuche durch gedankliche Abstraktionen, eine Meta-Ebene der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dieinsel.wordpress.com&amp;blog=9883964&amp;post=46&amp;subd=dieinsel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weniger theoretisch und geradezu brachial praxisnah wird dieser Eintrag vom Globalphänomen Internet handeln.<br />
Vorab die perspektivische Überlegung, wie man dieses Totalthema angehen will.<br />
Da sich dieser Beitrag in der Kategorie &#8222;Erlebnisse&#8220; befindet, kann man durchaus von einer stark subjektivistischen Nutzerperspektive ausgehen.<br />
Dies bejahe ich hier vorsichtig, da ich versuche durch gedankliche Abstraktionen, eine Meta-Ebene der Analyse zu erreichen, die über bestimmte praktische Phänomene im Internet reflektiert und diese auch deutet.</p>
<p>So erlaube ich mir als Gliederungshilfe, drei Ansätze, wobei man mir zum Teil mein Laienwissen verzeihen sollte, aber dennoch ist dies immer noch ein subjektzentrierter Beitrag.</p>
<ul>
<li>Technologisches Konstruktionspotential: Ein Blick auf Programme, Vernetzungen, Spiele, sowie die Interaktionsformen mit dem internetfähigen Medium.</li>
<li>Soziales Konstruktionspotential: Virtualität, Neue Welten, Avatare, Cyber-Society, Cyber-Community</li>
<li>Individuelles Konstruktionspotential: Arbeiten mit Internet, Virtuelles Schaffen, Internet und Alltag etc.</li>
</ul>
<p>Widmen wir uns nun der technologischen Perspektive, so muss man erstmal in einer Grundlage klären, was das Internet grob gesagt überhaupt ist und was es ermöglicht.<br />
Im groben und Ganzen umfasst der Begriff des Internets die Fähigkeit sich virtuell miteinander zu vernetzen.<br />
Professor Dr. Jürgen Plate formuliert dies so:</p>
<blockquote><p>¹ Das <em>Internet</em> ist also ein Verbund von kleineren Netzen &#8211; bis hinab zu einem lokalen Netz (LAN), das beispielsweise einer Firma gehört. Alle Rechner eines Netzes können mit allen Rechnern aller anderen am Internet angeschlosssenen Netze kommunizieren. Durch den Anschluß weiterer Netze entsteht ein größeres Netz. Dies hat zu einer weltweiten Vernetzung von Rechnern mit TCP/IP geführt, die unter dem Namen <em>Internet</em> läuft. Es gibt jedoch niemanden, der für das Internet verantwortlich ist, vielmehr tragen die Betreiber der einzelnen Teilnetze Verantwortung für ihr Netz und die Verbindung zu einigen Nachbarn. Jeder erbringt freiwillig auch Leistungen für das gesamte Netz (z. B. Mail-Weiterleitung), die teils kostenlos sind, teils einer gegenseitigen Abrechnung der Leistungen unterliegen. Auf diese Weise kann man von jedem Rechner im Internet zu jedem anderen angeschlossenen Rechner gelangen.</p></blockquote>
<p>Dies sollte an technischer Information genügen. Einer der Dienste, die wir im Internet in Anspruch nehmen, ist das World Wide Web, kurz WWW genannt. Es gibt noch andere, wie E-Mailing, Chatplattformen, FTPs und viele weitere Dienste, die aber im technischeren Sinne nicht weiter ausgeführt werden müssen.<br />
Wir als Menschen, als reale Wesen bedürfen eines technischen Mediums, um in diese &#8222;andere Welt&#8220; einzutreten.<br />
Desweiteren muss eine Verbindung zu ermöglicht werden im einfachsten Sinne, um quasi &#8222;online&#8220; verfügbar zu sein.<br />
Schaut man sich hier die basale Form der Konstruktionsverhältnisse an, so bedarf es vorerst einer unbestimmbaren Menschengruppe, die an dem technischen Medium arbeitet, ihre gedanklichen Projekte realisiert und daraufhin den fertigen Computer, das mobile Telefon, den Router, den Server oder was auch immer notwendig ist für den Online-Zugang, konstruiert als Produkt. Ferner bedarf es eine andere Menschengruppe, die einem die Dienstleistung des Online-Zugangs ermöglicht, sie tun dies wiederum durch eine selbstkonstruierte Ordnungsstruktur innerhalb ihres Unternehmens und den daraufhin sich ergebenden Möglichkeiten als Dienstleistungen. Die Dritte Gruppe an technischen Konstruktionsträgern sind die Endnutzer selbst, die mit oder ohne Vorkenntnisse dann zuhause einen Zugang zum Internet sich beispielsweise einrichten oder einrichten lassen, ihren Computer hochfahren und dann in die Weiten des Internets eintauchen und sich mehr oder weniger intensiv verlieren.<br />
Womit wir auch schon beim zweiten Teil dieser amateurhaften technologischen Auseinandersetzung wären, nämlich der Software.</p>
<p>Unter Software verstehe ich im ganz einfachen Sinne Applikationen für ein Medium, wie den Personal Computer beispielsweise, die eine Interaktion mit dem Benützer erlauben und bestimmte vorprogrammierte Inhalte abrufen und ausführen können. Natürlich werden mich die Informatiker und Techniker hier schelten, ich bin mir dessen bewusst, dass dies zu simplifizierend definiert worden ist, aber es ist auch kein Beitrag zur Informationstechnologie sondern zum Konstruktivismus.<br />
All diese Software erlaubt Dinge zu konstruieren, man kann mit ihr beispielsweise Filme konstruieren, wie mit der Software Adobe Premire beispielsweise, man kann Bilder konstruieren und bearbeiten mit Photoshop, man kann in Videospielen beispielsweise eigene Welten konstruieren oder in einer konstruierten Welt agieren. Man kann aktiv konstruieren oder passiv konstruieren lassen. Das nahezu unendliche Angebot an Interaktionsmöglichkeiten, wie auch Aktionsmöglichkeiten ist enorm und ein nicht zu unterschätzbarer Fundus an Konstruktionspotential.<br />
Das interessante Detail hierbei ist aber die Frage, ob denn die Virtualität, das Cyberspace, all die Online-Möglichkeiten, die uns umgeben ein höheres Konstruktionsmuster und einen besseren Kreativitätsraum lassen, als die normale bzw. direkt erfahrbare Realität, auch primäre Erfahrung genannt.</p>
<p>Die interessantere Perspektive ist aber, wenn sich die Elemente der Realität mit den Elementen der Virtualität vermischen, wenn eigentlich reale soziale Strukturen sich im Cyberspace vorfinden, Freundschaften, Beziehungen und Bekanntschaften über das Internet begonnen , gepflegt und gesucht werden. Dieses Thema der sozialen Konstruktion ist zutiefst interessant, da hier die Grenzen zur Realität vor allem bei Spielwelten oft gänzlich verschwinden, im Spielemfpinden eines beispielsweise aktiven Spielers. Doch sollten wir hier die Möglichkeiten an sozialen Konstruktionsmustern aufstellen.<br />
So fällt uns zuerst auf, dass wir dank der Vernetzung und dem Zugang zu virtuellen Welten aller Art an Diskussionsforen beispielsweise innerhalb einer Community Informationen, Meinungen, Antworten und Fragen konstruieren und in gegenseitiger Form soziale Konstruktionsmuster eines virtuellen Gesprächs oder einer virtuellen Diskussion aufbauen.<br />
Ferner gibt es die Möglichkeit neben dem virtuellen Briefverkehr (E-Mail) noch Chat-Plattformen mit vielen Usern, oder ein Chatprogramm mit einem eigenen Useraccount und der Möglichkeit mit Menschen, die man kennt oder noch nicht kennt zu verkehren. Diese Programme erlauben neue Kontakte zu ergattern, bereits vorhandene zu pflegen oder einfache unpersönliche Gespräche mit fremden Menschen zu führen. Das soziale Konstruktionspotential befindet sich hier auf einem sehr hohen Level, da die Interaktionsmöglichkeiten ziemlich gewaltig sind und man nicht wirklich gebunden ist an Ort, Zeit und Befinden, da man mit dem Handy mittlerweile auch Chatprogramme aufrufen kann und stets erreichbar ist und auch Notebooks mittlerweile immer beliebter werden, verschränken sich hier die Realität und die virtuelle Realität und werden zum Alltag. Ferner fallen die Barrieren der Örtlichkeit weg, man kann mit Menschen aus Ländern kommunizieren und soziale Beziehung aufbauen und halten. Am eigenen Beispiel kann ich verkünden, dass der Großteil meiner virtuellen Bekanntschaften in englischer Sprache mit mir verkehrt und sich von den Phillippinen bis Russland, über Europa, Australien und Kanada alles erstreckt. Ein gewaltiger Vorteil gegenüber der realen Kommunikation.<br />
Gefahren treten natürlich dann auf, wenn das virtuelle Sozialsein stärker wird als das reale Sozialsein, wenn die Konturen und Konstruktionen des Cyberspace dem Nutzer eher entsprechen und gefallen, als die ihm sonst gewohne Wirklichkeit. Wenn sein Alltag vermehrt von Virtualität, statt von Realität dominiert wird und die Realität von der Virtualiät absorbiert wird, wie beispielsweise bei World of Warcraft-Suchtigen oder bei Second-Life Spielern, die ihre Avatare mehr pflegen als sich selbst.<br />
Gerade dann, sollte man sich fragen, ob man noch im Bereich des Sozialen sich bewegt, oder in einem Bereich des Illusionalen, doch dies wäre dann einen eigenen Beitrag wert, der sich mit der Erkenntnislehre und der Metaphysik des gemeinsamen Seins und Werdens beschäftigt.</p>
<p>Schließlich und abschließend vorallem ist der Cyberspace aber auch eine probate Konstruktionsplattform für die eigene Individualität. So kann man im und mit Hilfe des Internets beispielsweise ein sehr bekannter Rezensent werden und von Millionen von Leuten gesehen werden, wie beispielsweise der <a title="Nostalgia Critic" href="http://thatguywiththeglasses.com/" target="_blank">Nostalgia Critic</a> und der <a title="Angry Video Game Nerd" href="http://cinemassacre.com/new/index.php" target="_blank">Angry Video Game Nerd</a>. Diese beiden Protagonisten verkörpern virtuelle Individuen, die gewaltige Trends gesetzt haben in der Film- bzw. Videospielbranche und sorgen für die nötige Unterhaltung. An virtuellen Berühmtheiten und Identitäten mangelt es kaum, so ward einst vor Jahren noch Ghyslain Raza als <a title="Star Wars Kid" href="http://www.youtube.com/watch?v=HPPj6viIBmU" target="_blank">Star Wars Kid</a> zu trauriger und bestimmt nicht absichtlicher Prominenz geworden. Hier ergeben sich Möglichkeiten, aber auch Probleme, wie authentisch ist jemand, der im Internet nicht er selbst sein kann? Diese Frage kann man aber auch erweitern und direkt persönlichkeitspsychologisch auffassen, wie authentisch ist der Mensch überhaupt, wenn er doch die Fähigkeit hat, sich zu verstellen, zu imitieren, zu lügen und zu betrügen?<br />
Die Konstruktion einer virtuellen Identität und der damit verbundenen Individualität ist defintiv auch im Cyberspace ein Thema, dem sich Menschen konsequent, egal welche Dienste sie in Anspruch nehmen stellen müssen.</p>
<p>Die Frage nach Virtualität, Realität und Konstruktionspotentialen innerhalb und außerhalb des Cyberspace relativiert sich in dem Fall, da sehr viele Parallelen in den Strukturen der Realität und Virtualität existieren.  Man kann man selbst sein sowohl in der primären Umwelt, wie auch in der sekundären Umwelt, die ich mal als Internet bezeichne. Die Technologie manipuliert natürlich irgendwo auch die Möglichkeiten der Konstruktion, sie erlaubt eben mehr Legobausteine, mehr Muster und mehr Experimentierraum, aber dies sollte man grundsätzlich weder negativieren, noch gefahrlos hinnehmen. Die Mischung der alten Legosteine mit den neuen Modelle sollte da immernoch die besten und interessantesten Konstruktionsergebnisse liefern.</p>
<p>________________________</p>
<p>¹ <a href="http://www.netzmafia.de/skripten/internet/" target="_blank">http://www.netzmafia.de/skripten/internet/</a> (12.11.2009, 16.44 Uhr)</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/dieinsel.wordpress.com/46/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/dieinsel.wordpress.com/46/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/dieinsel.wordpress.com/46/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/dieinsel.wordpress.com/46/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/dieinsel.wordpress.com/46/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/dieinsel.wordpress.com/46/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/dieinsel.wordpress.com/46/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/dieinsel.wordpress.com/46/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/dieinsel.wordpress.com/46/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/dieinsel.wordpress.com/46/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/dieinsel.wordpress.com/46/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/dieinsel.wordpress.com/46/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/dieinsel.wordpress.com/46/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/dieinsel.wordpress.com/46/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dieinsel.wordpress.com&amp;blog=9883964&amp;post=46&amp;subd=dieinsel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Insel, mit der &#8222;wir&#8220; schwimmen&#8230; oder der verzweifelte Versuch einer Bestimmung des Menschen.</title>
		<link>http://dieinsel.wordpress.com/2009/10/29/die-insel-mit-der-wir-schwimmen-oder-der-verzweifelter-versuch-einer-bestimmung-des-menschen/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 16:46:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dysthymia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
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		<description><![CDATA[Grundlegend die Frage, warum Insel, warum Welt, welche Strukturen verbinden diese beiden Begriffe miteinander? Welche Mechanismen halten sie im Innern ihrer Selbst, oder gar extrinsisch gesehen, welche Einflüsse formen diese Inseln, wie lassen sie eine Welt entstehen oder wie lassen Welten sich in Inseln sehen? Fragen, die man zurecht philosophisch eruieren darf und kann. Ich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dieinsel.wordpress.com&amp;blog=9883964&amp;post=37&amp;subd=dieinsel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grundlegend die Frage, warum <strong>Insel</strong>, warum <strong>Welt</strong>, welche Strukturen verbinden diese beiden Begriffe miteinander? Welche Mechanismen halten sie im Innern ihrer Selbst, oder gar extrinsisch gesehen, welche Einflüsse formen diese <strong>Inseln</strong>, wie lassen sie eine <strong>Welt</strong> entstehen oder wie lassen <strong>Welten</strong> sich in <strong>Inseln</strong> sehen?</p>
<p>Fragen, die man zurecht philosophisch eruieren darf und kann.</p>
<p>Ich erlaube mir hier mit nietzscheanischem Charakter einen vielleicht literarisch-metaphorischen Ansatz einer Erklärung zu liefern. Es ist in meinen Augen sowieso angenehmer mit Bildern zu arbeiten, statt mit Formeln der Logik oder empirisch-analytischen Erklärungen der Einzelwissenschaften.</p>
<p>Stellen wir uns als <strong>Mensch</strong> vor, der wir nicht nur attributiv biologisch in einer Kategorie der Entwicklung als eben solcher klassifiziert werden, sondern eben als ein Solcher sogar im Grundkonsens fühlen und sind. So fragen wir dann, was ist der <strong>Mensch</strong>, der wir denken, dass wir sind? Welche allgemeinen Grundmuster, Eigenschaften, Verhaltensweisen oder Charakteristika können wir ihm zuordnen? Dieser Frage folgt ein gewaltiges Problem. Die Frage nämlich der Perspektivität, wie schauen wir denn auf den <strong>Menschen</strong>? Biologisch, als Lebewesen? Theologisch, als gottestreues Wesen? Physisch, als Atomkonglomerat? Nihilistisch, als Sklave seiner Triebe? Konstruktivistisch, als sinngebendes Konstruktionsideal?<br />
Die Anzahl der Perspektiven übersteigt sogar die Fähigkeit einen gemeinsamen Nenner zu finden und eine Metaklassifikation des Menschen als Menschen vorzunehmen, die Grundfrage bleibt hier aber, ob man das denn muss?</p>
<p>Die Forderungen vieler Menschen, sei es in Wissenschaft, Forschung oder auch im Alltag, allgemeingültige, vereinfachende, (zum Teil) logische Sätze über eine Wirklichkeit zu finden sind zum Teil berechtigt, aber haben in sich als Solche keinen Selbstzweck außer eben dem, einen gewissen Fortschritt, einen Drang zur Entwicklung einer bestimmten Welt teilzunehmen.</p>
<p>Doch wie finden wir solche Sätze? Spiegeln solche Sätze überhaupt die Wirklichkeit wider? Oder eröffnen sie uns im Gegenteil einen Zugang zu einer ontologisch unbestimmbaren <strong>Wirklichkeit</strong>, die aber da sein muss, weil man über sie eben solche Sätze sagen kann und diese Sätze nun mal wirklich sind, auch wenn wir sie uns einbilden würden oder träumen, wäre die Einbildung derer Sätze wiederum wirklich, wie auch der Traum, weshalb man von einer unbestimmbaren <strong>Wirklichkeit</strong> sprechen muss, die wir Menschen dank Konstruktionsbedürfnis eine für uns sinngemäße Bestimmung geben.</p>
<p>Nach diesem abstrakt-theoretischem Preludium, versuche ich einen etwas illustrierenden Bogen zum <em>Weltinsel &#8211; Konstruktivismus &#8211; Mensch Phänomen</em>, bzw. eine Denkschule, die DonCBA und ich vertreten, zu spannen.<br />
Stellen wir unser <strong>Leben</strong> als <em>Insel</em> vor, so könnte man den <strong>Körper</strong> als <em>Land</em> bezeichnen, der auf dem <strong>Wasser</strong>, welches ich vorsichtig als <em>unbestimmte Wirklichkeit</em> bezeichnen will (Erklärung erfolgt später), treibt und sich in eine <span style="text-decoration:underline;">unbestimmte Richtung</span> bewegt. <strong>Leben</strong> ist auch <strong>Geist</strong>, was wäre da zutreffender, als die Oberfläche unseres Körpers, also dem <em>Land mit Palmen, Tieren und anderen Lebewesen</em> zu versehen, die einer Struktur entsprechen, welches eben dem Denken in seinen begrenzen Möglichkeiten entspricht. Eben diese Strukturen werden von einer Vernunft vorgegeben, so dass eine Harmonie entstehen kann und sich die lebenden Strukturen, die den <strong>Geist</strong> ausmachen zur Geltung bringen. Wichtig ist hier, dass auf der <em>Insel</em> selbst, also im <span style="text-decoration:underline;">Innern von uns Menschen</span>, eine <strong>Konstruktion</strong> durch unser <strong>Denken</strong>, im Bild selbst also die Inselphänomene, wie Bäume, Tiere, Aussehen, Größe von statten geht. Da jeder <strong>Mensch</strong> <strong>als Lebewesen</strong> von sich aus einzigartig ist, so gleichen sich die <em>Inseln</em> auch nie zu hundert Prozent einander.<br />
<span style="text-decoration:underline;">Körper und Geist &#8211; vereint auf einer Insel.</span> Ein komplexer innerer Konstruktionsprozess, der durch <em>Außenimpulse</em> in Gang gesetzt wird.<br />
Warum durch Außenimpulse? Da man nun fragen muss, woher kommt der <strong>Mensch</strong> und was prägt ihn? Da muss man zwingend den Begriff <strong>&#8222;Entwicklung&#8220;</strong> einführen und ich werde versuchen eben jenen Begriff für unsere Inseln zu formen.</p>
<p>Ich bin kein Geologe, das ist auch nicht der Sinn der Sache. Metaphorisieren wir hier den <strong>Menschen als Insel</strong>, so muss die Insel zwingend <em>in Bewegung</em> sein. Da der Mensch lebt und in seinem Leben zumindest für sich gesehen eine <span style="text-decoration:underline;">Entwicklung nach vorne</span> anstrebt, so unterstelle ich der Insel ebenfalls, dass sie sich auf dem Ozean der unbekannten Wirklichkeit bewegt, ob nach vorne oder hinten lasse ich hier offen, da nicht jede Entwicklung, die der Mensch anstrebt, auch zugleich eine förderliche Entwicklung sein muss, auch wenn er sich dessen sogar illusionieren will. Die Erklärung einer solchen fundamentalen Bewegungsstruktur der Insel kann man als <strong>Lebenstrieb</strong> verstehen. So geben Eltern einem Neugeborenen nicht nur biologisch sondern existenziell den Lebenstrieb inne, dessen ist sich das Neugeborene nicht bewusst, daher gehört die noch nicht geformte Insel einem elterlichen <em>Festland</em> an. Wie ist Festland zu verstehen? Kann Festland sein, wenn wir alle Inseln sind? Ja wenn man <span style="text-decoration:underline;">Festland als größere Inselkonstruktionen</span> zusammenfasst. So können wir auch Kontinente als die größte konstruierte, strukturierte und systematische Inselform sehen, die noch immer von Wasser umgeben ist. Um nicht immer wirklich von Inseln zu reden, spreche ich bei Gemeinschaften, Gesellschaften etc. von Festland, um es etwas einfacher zu machen, jedoch darf man hier nicht vergessen, dass eben jenes Festland auch zugleich Inseln sind, wenn auch anderer Beschaffung, Größenordnung und schwimmenden Bewegung, wie auch Richtung auf dem Wasser.<br />
Halten wir fest, ein Neugeborenes, als Teil des elterlichen Festlandes entwickelt sich durch die<strong> Zeit</strong>. Faktoren, die diese noch nicht abgespaltene Insel beeinflussen sind, zu allererst die <strong>unbestimmte Wirklichkeit</strong>, also das <em>Wasser</em>, denn es schwimmt darauf mit seinem <strong>Körper</strong> und das <em>Leben auf der Insel</em>, also der <strong>Geist</strong>, muss sich erst entwickeln<sup>1</sup>. Ferner beeinflussen die schon <span style="text-decoration:underline;">vorhanden Teilstrukturen des Festlandes</span> die Entwicklung, im konkreten Fall die Eltern oder die Familie, von Jahr zu Jahr, wird dieser neuen Insel mehr und mehr Land überlassen, damit es gedeihen kann, wachsen kann und der Geist sich somit entwickeln kann. Noch ferner beeinflussen Faktoren, wie der <em>Wind, die Sonne und unvohersehbare Ereignisse</em>, die Entwicklung der Insel. In dieser Kategorisierung mag man mir stark widersprechen, so fange ich mit dem letzten Begriff an. <em>&#8222;Unvorhersehbare Ereignisse&#8220;</em> könnten <strong>zufallsbedingte Ursachen</strong> sein, wie Unfälle, die eine frühe Abspaltung der Insel fordern, da das Festland z.B. zusammenfällt, Beispiel: Familienunglück. <em>&#8222;Die Sonne&#8220;</em> ist das <strong>Universalprinzip, die Ästhetik, die</strong> <strong>hohe Idee, der Sinn</strong>, sie ist immer zu sehen, nie zu fühlen und irgendwo unerreichbar, sie sorgt vor allem dafür, dass sich unser Geist, also das Leben auf der Insel entwickelt und ist unabdingbar, da Pflanzen, wie auch Tiere Sonnenlicht brauchen um zu leben. <em>Der Wind</em> schließlich ist nicht der Zufall und nicht das Ideal, er ist das <strong>Unerklärbare</strong>, der sowohl die Wellen der Wirklichkeit, also das Wasser formt, als auch den Geist, das Leben auf der Insel, wie auch die Landschaft selbst, nennen wir es romantischerweise die <strong>Wunder der Welt oder des Universums</strong>.<br />
All diese Phänomene gestalten unsere zukünftige Insel und irgendwann bewegt sie der Lebenstrieb an ein anderes Festland oder es wünscht sich Kontinentalität oder driftet ganz woanders ab, wie die Entwicklung des Menschen aussieht, wissen wir nicht, sie ist auch nie wirklich abgeschlossen, so auch das Fortreiben auf dem unbekannten Wasser nie wirklich zum Stillstand kommt.</p>
<p>Warum nun <strong>Weltinsel</strong>? Ich habe versucht einen recht illustrationsreiches Verständnis unseres Blogs zu geben, ich hoffe man ist mir einigermaßen gut gefolgt und hat die zum Teil wirklich freien Vergleiche zwischen sehr komplexen Begriffen nachvollziehen können.<br />
Wir wissen nun ungefähr was Insel ist, was also Mensch ist, zumindest aus dieser Perspektive hinaus.<br />
Jetzt kommt noch das Phänomen Welt hinzu, was ist Welt? Wie unterscheiden wir hier Welt von unbestimmter Wirklichkeit?<br />
Das Werkzeug, was ich hier verwenden will, entstand ganz aus der Schule des Konstruktivismus und ich hoffe, dass ich es schaffe auch hier mit eher metaphorischen Elementen arbeiten zu können.</p>
<p>Nochmal zur Erinnerung, wir haben verschiedene Elemente des Menschseins und des Lebens bestimmt, die für unsere Gedankengänge wichtig sind:</p>
<ul>
<li>Inselland: Der Körper des Menschen</li>
<li>Inselleben: Der sich entwickelnde Geist</li>
<li>Wasser: Die unbestimmte Wirklichkeit</li>
<li>Sonne: Höhere Idee, man mag hier einsetzen, was man will, Gott, Evolution oder was auch immer.</li>
<li>Wind: unerklärbare Wunderdinge</li>
<li>Unvorhersehbare Ereignisse: Zufall, darunter fallen auch Katastrophen, Unfälle, Schicksalsschläge</li>
</ul>
<p>Was ist nun Welt? <span style="text-decoration:underline;">Welt sind alle Faktoren, die auf das Leben auf der Insel Einfluss nehmen und vice versa</span>. Sprich der <strong>Geist alleine bestimmt die Welt</strong>. Der Geist alleine, der von der Welt auch bestimmt und konstruiert wird, konstruiert wiederrum auf Grund bestimmter Formen, wie auch der eigenen Landschaftsmuster, also auch dem Körper, die Welt selbst.<br />
<strong>Beispiel:</strong> Hat sich die Insel geformt an einem reichen Festland, so wird es auf dem unbekannten Meere treibend kaum Elemente der Armut ins Inselleben aufnehmen und diese auch kaum konstruieren wollen und können, da sie sie nicht kennt. Möglich wäre dies nur durch die <em>&#8222;unvorhersehbaren Ereignisse&#8220;</em>, die wiederum Teil einer Welt sind, die aber nicht zwangsweise mit der Insel bewusst in Berührung kommen müssen, sonst wäre der Zufall ja widerlegt, da er eben nur unvorhersehbar in Erscheinung tritt.<br />
<strong>Ein weiteres Beispiel:</strong> Wird die Insel mit defizitären Land entwickelt, wie z.B. bei körperlichen Schäden, wie Blindheit, so wird das Inselleben mit anderen Flächenbeschaffungen rechnen müssen und sich demnach auch anders entwickeln können, die Welt wird dann auch anders konstruiert werden.<br />
Der hoffentlich nun erkannte Zusammenhang von Welt &#8211; Konstruktion &#8211; Mensch ist nun erkennbar, als Zusammenfassung versuche ich es formal-logisch auf eine Formel zu bringen.<br />
&#8222;Der Mensch wird konstruiert, biologisch, sozial, ideologisch von einer Welt; der weiter entwickelte (=konstruierte) Mensch konstruiert wiederum selbst Elemente eben dieser Welt und macht sie sich zur eigenen Welt. Die Welt dann als solche ist Resultat reziproker Konstruktionsmuster von Mensch und irgendeiner unbestimmten ontologischen Wirklichkeit, deren Elemente wir sinnhaft herausnehmen, sie auf unsere Insel gedeihen lassen und sie als Welt verstehen wollen und müssen, um irgendwie zurecht zukommen und nicht im unbekannten Meere unterzugehen.</p>
<p>____________________________________</p>
<p><strong><sup>1 </sup></strong> Ganz fundamental ist noch der Gedanke, dass das Leben auf der Insel, also der Geist, das Wasser braucht um zu leben. So werden Elemente der unergründlichen Wirklichkeit sinnhaft herausgenommen, denn nur süßes Wasser hilft dem Leben zu leben und die Konstruktion des Geistes bedarf nun mal dieser unbestimmten Außenwelt um sich zu entwickeln und zu wachsen.</p>
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		<title>Geistiges Eigentum</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 14:50:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DonCBA</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentum]]></category>
		<category><![CDATA[Geist]]></category>
		<category><![CDATA[Konstruktivismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein wunderschönes Konstrukt ist jenes das den Begriff „geistiges Eigentum“ trägt. In gewissem Masse ist es fast schon eine Perversion, dass ein so widersprüchlicher Begriff immer wieder Wellen schlägt. Bevor ich mich mit dem Widerspruch beschäftige, kurz zur Erklärung warum dieses mein zweites Blogthema wird. Nun einerseits habe ich von einer Studienkollegin &#60;hier&#62; erfahren, dass [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dieinsel.wordpress.com&amp;blog=9883964&amp;post=30&amp;subd=dieinsel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wunderschönes Konstrukt ist jenes das den Begriff „geistiges Eigentum“ trägt. In gewissem Masse ist es fast schon eine Perversion, dass ein so widersprüchlicher Begriff immer wieder Wellen schlägt.</p>
<p>Bevor ich mich mit dem Widerspruch beschäftige, kurz zur Erklärung warum dieses mein zweites Blogthema wird. Nun einerseits habe ich von einer Studienkollegin <a href="http://blogofblogs09.wordpress.com/2009/10/15/zur-meerschweinchendebatte/" target="_blank">&lt;hier&gt;</a> erfahren, dass es wieder einmal Thema ist. Andererseits verweist sie auf unseren Übungsleiter, der <a href="http://www.zib21.com/netzzeit/der-konig-der-diebe-ist-auch-nur-ein-armes-schwein/" target="_blank">&lt;hier&gt;</a> ein Gespräch mit seinen Studenten erwähnt, bei denen ich einer der erwähnten Studenten war. Nun muss ich noch erklären, dass ich prinzipiell immer versuche Gegenmeinungen zu verstehen, selbst wenn ich z.B. Grünwähler bin, versuche ich Argumenten der Freiheitlichen etwas abzugewinnen. Das ist jetzt nicht wirklich eine Fähigkeit von mir, auf die ich extrem stolz wäre, oder die mir mein Leben erleichtert, es ist einfach etwas, dass ich mir angewöhnt habe, und mit dem ich arbeite.</p>
<p>Mein erster Gedanke also war, ich sollte einmal eine Lanze brechen für all jene Blog-Gegner, und auch versuchen ein Bewusstsein für deren Meinungen mittels Argumenten zu schaffen, was ich am Ende dieses Blogs auch versuchen werde. Während dieses Nachdenkprozesses bin ich bei einer Sache angelangt, über die ich schon lange einmal etwas sagen wollte, und das ist eben der Begriff des geistigen Eigentums.</p>
<p>Gut. Zuerst der Widerspruch: Geist und Eigentum sind nicht vereinbar. Geist ist etwas, dass dem Menschen nie gehören kann, er/sie hat zwar die Möglichkeit Geist zu jagen, Geist aufzunehmen, Geist anderen zugänglich zu machen, aber niemals kann er/sie die Rechte dafür verlangen.</p>
<p>Was ist nun eigentlich Geist. Geist ist für mich jene Kraft die es schafft, dass ich etwas ausspreche, das ich selbst das erste Mal höre, wo ich also etwas durch mich sprechen lasse, und selbst dabei lerne, was ich sage. Wo der andere, also auch ich selbst, keine Gegenargumente mehr findet, weil es keine Gegenargumente gibt. Dabei ist die Sprache nicht das einzige was vermittelt, sondern die Aussagen werden neben dem Mund, auch mit dem Herzen gesprochen. Nicht nur die Worte passen, auch die Hintergrundmusik, wenn man so will. Ich kann zweimal dasselbe sagen, aber nur dann wenn ich meinen Worten auch zuhören kann, also sie nicht unbedingt mit mir als Persönlichkeit anreichern will, kann man von Geist sprechen. Dasselbe gilt auch für Musik, Malerei, Fotografie usw… .</p>
<p>Nun gibt es Menschen, die das besser können, dem Geist zuhören, die es auch schaffen den Geist soweit es geht in Wörter zu pressen, die es auch gedruckt vermögen dem Leser den ihnen enthaltenen Geist zu vermitteln. Nehmen wir ein Beispiel aus unserem Fach der Publizistik, so fällt mir spontan Jürgen Habermas ein. Oder aus einem anderen Fach ein fast noch besseres Beispiel: Stephen Hawking. Sie sind deshalb keine besseren Menschen. Aber es ist eben ihre Lebensaufgabe, der restlichen Menschheit einen Teil des Geistes zugänglich zu machen. Und jetzt kommen wir zu dem eigentlichen Problem, unsere Welt als Gesellschaft, als Konstruktion ist materiell ausgerichtet, und Geist ist nicht materiell. Deshalb wird das Wissen bestimmten Leuten zugeschrieben, es wird ihr Eigentum, obwohl es nicht ihr Wissen ist, es wird ihnen zugeschrieben, weil sie zuhören können. Der Nachteil der daraus entsteht, ist jener, dass denen, die derselben Sache zuhören können, und diese auch vermitteln können, verboten wird, dies zu tun. Ich verstehe die Logik dahinter, aber ich halte sie für pervers, wenn man sie darauf anwendet, dass es für das Weiterkommen der Menschheit äußerst hinderlich ist.</p>
<p>ABER, und damit komme ich jetzt zu meiner kurzen und einfachen Argumentation, warum ich nicht vollständiger Fan von Wikipedia und Wissenslinks bin: Wissen ohne Geist kann man nicht erfahren, man kann es lernen, aber es wird einem nicht bewusst werden, man kann es abschreiben aber nicht danach leben. Wissen mit Geist kann nur von den Texten erfahren werden, die auch mit Geist geschrieben wurden. Und sind wir uns ehrlich, nicht jeder Blogtext, nicht jeder Wikipedia-Eintrag erfüllt dieses Kriterium.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/dieinsel.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/dieinsel.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/dieinsel.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/dieinsel.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/dieinsel.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/dieinsel.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/dieinsel.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/dieinsel.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/dieinsel.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/dieinsel.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/dieinsel.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/dieinsel.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/dieinsel.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/dieinsel.wordpress.com/30/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dieinsel.wordpress.com&amp;blog=9883964&amp;post=30&amp;subd=dieinsel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Der Konstruktivismus und Ich</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 18:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DonCBA</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Konstruktivismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich bin ich ein ziemlich kalter Typ, ein Teenager der 80er, wo das Leben wenigstens noch einen Sinn hatte, nämlich auf die totale Vernichtung durch Atomwaffen zu warten. Ein Schauspieler als Präsident der USA, Filme mit Arnold Schwarzenegger, Silvester Stallone und Jean Claude van Damme, Musik von Depeche Mode, The Cure, Sisters of Mercy, usw., [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dieinsel.wordpress.com&amp;blog=9883964&amp;post=22&amp;subd=dieinsel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich bin ich ein ziemlich kalter Typ, ein Teenager der 80er, wo das Leben wenigstens noch einen Sinn hatte, nämlich auf die totale Vernichtung durch Atomwaffen zu warten. Ein Schauspieler als Präsident der USA, Filme mit Arnold Schwarzenegger, Silvester Stallone und Jean Claude van Damme, Musik von Depeche Mode, The Cure, Sisters of Mercy, usw., alles war aus meiner Sicht bereit für den Weltuntergang. Irgendwie ist&#8217;s also kein großes Wunder, dass ich immer noch das Wörtchen &#8222;cool&#8220; als die wichtigste Errungenschaft in meinem Sprachvolumen betrachte. Trotzdem gibt es Sachen, die mich wegen der immensen Schönheit, die ihnen inne wohnt, zu einem glücklich vor sich hinweinenden Betrachter machen.</p>
<p>Worauf ich damit hinaus will, das Wort Konstruktivismus, könnte nach außen hin kälter gar nicht sein, für das was sich hinter diesem Wort verbirgt. Irgendwie ist es wohl ein Krux der Wissenschaft, dass sobald jemand etwas Neues vorstellt, es einen Namen bekommen muss, der danach klingt, als ob sich dahinter mathematische Formeln (Mathematik ist übrigens auch so ein Wort) befinden, anstatt revolutionäres weltveränderndes Gedankengut. Denn solche Namen kann man ablegen, auswendig lernen, man kann sie im täglichen Sprachgebrauch verwenden, ohne danach zu leben.</p>
<p>Mein Blogmitstreiter wird Euch vielleicht mehr philosophisches Hintergrundwissen bieten, was Konstruktivismus ist. Ich kann das nicht. Mir ist nur eines klar, wir alle konstruieren unsere Welt. Jeder für sich mit einer gemeinsamen Basis, die man sich im Laufe der Jahre anlegt bzw. anlegen lässt. Meiner Tochter beizubringen was ein Hund ist, erfordert ständiges Zeigen von Hunden, Bildern von Hunden, Geräuschen von Hunden, bis sich bei ihr das Wort Hund als Begriff gefestigt hat. Das Klassifizieren geschieht nach dem Äußeren. Zwei Schäferhunde sind zwei Schäferhunde, egal welche sonstigen Eigenschaften oder Vorgeschichten sie haben.</p>
<p>Und obwohl unser Wortschatz immer größer wird, um noch mehr Details in das Gemeinsame aufzunehmen, wird die Grauzone, der blinde Fleck, in der unsere Beschreibungen nicht mehr funktionieren (heißt: beim Anderen dasselbe Bild erzeugen) ebenso größer.</p>
<p>Und dann kommt wieder Jemand, und sagt, ich/du/er/sie solle doch objektiv sein. Geht nicht, kann ich nicht, will ich nicht mehr versuchen. Ich will lieber verstehen, was der andere denkt, warum er so handelt. Ich will mich entscheiden können, ob nicht seine Sicht für seine Umstände die bessere ist, als die die ich mir angelernt habe. Um diese Entscheidung treffen zu können, muss man eben davon ausgehen, dass zwei Schäferhunde nur ohne Betrachtung ihrer Vorgeschichten dasselbe sind; dass man deshalb den Anderen vielleicht gar nicht umstimmen kann, und dass man ihn eigentlich nicht umstimmen darf.</p>
<p>Ich bin mir sicher, wir haben das Potential uns in anderer Form zu verständigen, als es die Sprache, die das Ausdrucksmittel des Abbildes, der Konstruktion ist, ermöglicht. Aber ich muss auch zugeben, ich freue mich darauf mich mit meiner Tochter, sobald sie&#8217;s kann, zu unterhalten. Denn zur Unterhaltung im Sinne von Freude am Gemeinsamen und Gegensätzlichen ist die Konstruktion der Welt das beste Hilfsmittel, das ich mir vorstellen kann.<span id="_marker"> </span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/dieinsel.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/dieinsel.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/dieinsel.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/dieinsel.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/dieinsel.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/dieinsel.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/dieinsel.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/dieinsel.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/dieinsel.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/dieinsel.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/dieinsel.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/dieinsel.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/dieinsel.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/dieinsel.wordpress.com/22/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dieinsel.wordpress.com&amp;blog=9883964&amp;post=22&amp;subd=dieinsel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Willkommen&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 09:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dysthymia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[auf unserer kleinen Weltinsel. Ein Ort, der das Große im Kleinen zusammenfasst. Wir hoffen, dass Ihr Euren Urlaub auf unserer Insel verbringt. Entspannt die Sinne und und eröffnet Euren Augen die Möglichkeit, die Welt mit einem neuen Blick zu entdecken.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dieinsel.wordpress.com&amp;blog=9883964&amp;post=11&amp;subd=dieinsel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>auf unserer kleinen Weltinsel. Ein Ort, der das Große im Kleinen zusammenfasst.</p>
<p>Wir hoffen, dass Ihr Euren Urlaub auf unserer Insel verbringt. Entspannt die Sinne und und eröffnet Euren Augen die Möglichkeit, die Welt mit einem neuen Blick zu entdecken.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/dieinsel.wordpress.com/11/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/dieinsel.wordpress.com/11/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/dieinsel.wordpress.com/11/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/dieinsel.wordpress.com/11/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/dieinsel.wordpress.com/11/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/dieinsel.wordpress.com/11/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/dieinsel.wordpress.com/11/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/dieinsel.wordpress.com/11/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/dieinsel.wordpress.com/11/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/dieinsel.wordpress.com/11/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/dieinsel.wordpress.com/11/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/dieinsel.wordpress.com/11/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/dieinsel.wordpress.com/11/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/dieinsel.wordpress.com/11/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dieinsel.wordpress.com&amp;blog=9883964&amp;post=11&amp;subd=dieinsel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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